18 Jan

Valerie Elisabeth Gogolin – Lesung

„Die Briefe meines Vaters“ Zeitbezeugende Korrespondenz von Juli 1949 bis Ende 1986

Es mutet – den Buchtitel bezogen – im ersten Augenblick nicht unbedingt durchaus interessant an, die Briefe eines „anderen Vaters“ lesen zu können – gar: zu wollen.

Sieht man sich jedoch kurz über die Autorenwebseite http://www.die-briefe-meines-vaters.de einmal die Intention der Kölner Autorin Valerie Elisabeth Gogolin genau durch, dieses Buch zu kreieren und auch zu verlegen, sieht man, dass sie aus einem Stapel alter, ein Viertel Jahrhundert sauber gelagerter Briefe ein überzeugendes chronologisches Zeitdokument geschaffen hat, welches mit Liebe zum Detail verfasst und produziert wurde und ein Dokument der Nachkriegszeit in Deutschland darstellt.

Der Gesamtinhalt der authentischen Schriftdokumente ist eine Hinterlassenschaft des Parlamentsstenografen Paul Rudolph Josef Schlicker (genannt „Jupp“ Schlicker); Vater der Autorin.

Verblüffend anzumerken ist, dass der Charakter und Inhalt des Buchwerks in vielen Passagen ein Spiegelbild der heutigen politischen, wirtschaftlichen wie auch meteorologischen Lage unseres Landes wiedergibt. Auch hat es damals schon verregnete Sommer und zu warme Winter gegeben. Mitte der 60ziger Jahre bemängelte Jupp Schlicker, dass es zu viele Auts auf den Straßen gäbe. Aber wir hatten damals auch schon vier Autos vor der Türe. Ein Widerspruch in sich selbst.

Valerie Elisabeth Gogolin wurde 1946 in Köln geboren. Sie wuchs in einem Zweifamilienhaus in Köln-Rath auf und hat immer schon gerne geschrieben: Märchen, Kurzgeschichten, Gedichte, Liedertexte.

Durch ihre musikalische Erziehung hat sie bereits als Jugendliche die Texte ihrer Gedichte vertont. Klavierspiel ist bis heute ihr liebstes Hobby geblieben. Seit 2013 tritt sie auch auf Bühnen mit ihrem kabarettistischen Programm auf. Termine erfahren Sie unter www.comedy-mit-valerie.de.

Da sie bereits gewerblich tätig ist, lag es nahe, ihren eigenen Verlag zu gründen, um ihr Buch zu veröffentlichen.

Das Ergebnis lässt sich sehen und ist unserer Meinung nach ein wirkliches „Must have“ für all diejenigen, die sich mit der das Buch beschreibenden Zeit beschäftigen.

Das Buch gibt ohne Umschweife und letztlich unrezensiert den Zeitgeist einer vergangenen Epoche aus menschlicher, ehrlicher und einfach zu verstehender Sicht wieder.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten!

Datum & Uhrzeit

Datum: 18.01.2018Beginn: 20:00UhrEinlass: 1 Stunde vor Beginn
Wir bewirten Sie gerne zwischen Einlass und Beginn der Veranstaltung, mit Speisen und Getränken aus unserem Restaurant, an Ihrem Platz.

Preise


Zu dieser Veranstaltung sind keine Preise eingetragen, fragen Sie einfach telefonisch bei uns nach!

Tickets

gibt es telefonisch unter
02225 708 17 19